Ostermarsch in Würzburg: Klare Zeichen für Frieden und soziale Gerechtigkeit

Am Samstag, 4. April 2026, sind in Würzburg rund 400 Menschen zum Ostermarsch zusammengekommen. Vom Bahnhof aus ging es durch die Innenstadt bis zum Unteren Markt – mit Transparenten, klaren Botschaften und vielen Gesprächen am Rande.

Organisiert wurde der Ostermarsch von Friedensgruppen rund um Ökopax. Unterstützt wurden die Anliegen auch vom DGB-Kreisverband Würzburg, der sich für eine friedliche und sozial gerechte Entwicklung positioniert. Auf den Schildern und Bannern standen Forderungen, die aktueller kaum sein könnten: „Gerechtigkeit statt Atomwaffen“, „Bildung statt Bomben“, „Wohnraum statt Waffen“. Dahinter steht Haltung: Wer Frieden will, muss auch für soziale Sicherheit sorgen.

Auch die IG Metall Würzburg war vor Ort. Für Yves Weinberger und Werner Nawarotzky, beide Ortsvorstandsmitglieder, ist das keine Frage von Symbolpolitik: „Frieden und gute Arbeit gehören zusammen. Dafür stehen die Gewerkschaften. Deshalb ist der Ostermarsch eine wichtige Veranstaltung, sagte Yves Weinberger am Rande der Kundgebung.“ Die Redebeiträge auf dem Marktplatz griffen die aktuellen Kriege auf, ordneten Zusammenhänge ein, warben für Diplomatie, internationale Zusammenarbeit und eine stärkere Orientierung an sozialer Gerechtigkeit.

 

Bildnachweis: IG Metall Würzburg, Yves Weinberger