Warema KM: IG Metall fordert verbindlichen Zukunftsplan für Beschäftigte und Standort

Bildnachweis IG Metall Würzburg, Patty Varasano

Die Ankündigung, bei der Warema Kunststofftechnik und Maschinenbau GmbH in Marktheidenfeld 80 Arbeitsplätze abzubauen, stellt die Beschäftigten vor große Unsicherheiten. Die IG Metall Würzburg nimmt die  Herausforderungen des Unternehmens ernst. Klar ist aber auch: Personalabbau ist keine tragfähige Strategie für die Zukunft.

„Für uns gehören Arbeitsplätze mit Zukunft, verbindliche Tarifbindung und eine gelebte Sozialpartnerschaft untrennbar zusammen“, betont Norbert Zirnsak, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Würzburg. Entscheidend sei jetzt, gemeinsam mit dem Betriebsrat eine langfristige Perspektive für den Standort und seine Beschäftigten zu entwickeln. Dazu gehören klare Aussagen zu künftigen Geschäftsfeldern, Investitionen, Qualifizierung und Beschäftigungssicherung.

Die vom Unternehmen angekündigten Möglichkeiten zur Weiterbeschäftigung innerhalb der Warema-Gruppe müssen konkret geprüft und konsequent genutzt werden. Ziel ist es, betriebsbedingte Kündigungen zu vermeiden und sozialverträgliche Lösungen zu erreichen. Gleichzeitig braucht es verbindliche Vereinbarungen, die über kurzfristige Kostensenkungen hinausgehen. Am 5. November 2026 wird die IG Metall mit ihren Mitgliedern die Situation bewerten und das weitere Vorgehen beraten.