Frankenguss gesichert: Betriebsrat und IG Metall würdigen Einsatz der Belegschaft

Im Bild: Erich Mirnig, Betriebsratsvorsitzender bei Frankenguss. Mirnig lobt die Leistung der Belegschaft und die gute Arbeit seiner Kollegen während der Insolvenz. Bildnachweis: IG Metall Würzburg Fotoarchiv, Patty Varasano
Die Zukunft der Kitzinger Frankenguss Gießerei ist gesichert. Nach erfolgreichem Abschluss des Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung und der Zustimmung der Gläubiger zum Sanierungsplan nimmt der Standort ab dem 1. Januar 2026 seinen regulären Betrieb wieder auf.
Der Betriebsrat hebt hervor, dass dieser Erfolg vor allem dem Einsatz der Beschäftigten zu verdanken ist. „Unsere Kolleginnen und Kollegen haben über zwei Jahre hinweg unter schwierigen Bedingungen Verantwortung übernommen und den Betrieb stabil gehalten“, erklärt Betriebsratsvorsitzender Erich Mirnig. „Gemeinsam ist es gelungen, 650 Arbeitsplätze zu sichern und das Unternehmen neu aufzustellen. Wir gratulieren auch der Unternehmensleitung zu diesem wichtigen Schritt und setzen auf die weitere Zusammenarbeit.“
Auch die IG Metall Würzburg würdigt die Leistung der Belegschaft. „Für unsere Region bedeutet das Ende der Insolvenz nicht nur den Fortbestand eines bedeutenden Arbeitgebers, sondern auch eine Stabilisierung von Industriearbeit in Kitzingen“, betont Norbert Zirnsak, Erster Bevollmächtigter der IG Metall. „Die Gießerei bleibt ein zentraler Arbeitgeber und Ausbildungsbetrieb, der jungen Menschen Perspektiven eröffnet und die industrielle Wertschöpfung langfristig sichert. Die Belegschaft hat zusammengehalten und mit guter Arbeit die Grundlage für die Fortführung geschaffen. Zugleich hat Eigentümer Josef Ramthun den Prozess professionell geführt und damit den Weg für eine neue Phase des Standorts geebnet.“
