Gewerkschaftskonferenz für den Frieden in Würzburg ausgebucht – Teilnahme per Livestream möglich

Das Interesse ist riesig: Bereits mehr als eine Woche vor Beginn ist die vierte Gewerkschaftskonferenz für den Frieden am 24. und 25. Juli 2026 in Würzburg vollständig ausgebucht. Wer keinen Platz mehr erhalten hat, kann die Veranstaltung jedoch über einen Livestream auf dem YouTube-Kanal der IG Metall Würzburg verfolgen. Unter dem Motto „Den Frieden gewinnen, nicht den Krieg!“ diskutieren Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter die Auswirkungen von Sozialabbau, Militarisierung und Wehrpflicht auf die Arbeitswelt. Im Mittelpunkt steht die Frage, welche Folgen die aktuelle Aufrüstungspolitik für Beschäftigte, Mitbestimmung und gewerkschaftliche Rechte hat.
Die Konferenz versteht sich als Veranstaltung von Gewerkschafterinnen und Gewerkschaftern für Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter. Sie nimmt die aktuellen geopolitischen Entwicklungen aus der Perspektive der Beschäftigten in den Betrieben in den Blick und fragt danach, welche Auswirkungen politische Entscheidungen auf Arbeitsplätze, Sozialstaat und demokratische Rechte haben.
Zu den Referentinnen und Referenten gehören unter anderem der Arbeitsrechtler Prof. Wolfgang Däubler, der Politikwissenschaftler Ingar Solty, der stellvertretende Landesbezirksleiter von ver.di Bayern, Sinan Öztürk, der Betriebsratsvorsitzende von Brose Würzburg, Yves Weinberger, der Erste Bevollmächtigte der IG Metall Würzburg, Norbert Zirnsak, die Konversionsexpertin Anne Rieger, der ehemalige Vorsitzende der britischen Labour Party Jeremy Corbyn, der ehemalige Generalsekretär der britischen Eisenbahner- und Transportarbeitergewerkschaft RMT, Alex Gordon, sowie die Geschäftsführerin der IPPNW Deutschland, Angelika Claussen. Die Konferenz moderiert die Zweite Bevollmächtigte der IG Metall Würzburg, Ulrike Eifler.
Internationale Perspektiven auf Frieden und Gewerkschaften
Besonders spannend dürfte das internationale Abschlussforum werden. Mit Jeremy Corbyn, dem ehemaligen Vorsitzenden der britischen Labour Party, Alex Gordon, dem ehemaligen Vorsitzenden der britischen Eisenbahnergewerkschaft RMT, und Jérôme Legavre von der französischen Bewegung La France Insoumise kommen Gäste nach Würzburg, die sich seit Jahren in ihren Ländern für Frieden, soziale Gerechtigkeit und die Interessen von Beschäftigten engagieren. Gemeinsam werden sie darüber diskutieren, warum Gewerkschaften und soziale Bewegungen eine wichtige Rolle bei der Sicherung des Friedens spielen und welche Erfahrungen aus anderen europäischen Ländern für die aktuelle Debatte in Deutschland relevant sind.
Die Konferenz wird von der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Kooperation mit der IG Metall Würzburg veranstaltet und vom Kurt-Eisner-Verein unterstützt.
Livestream auf YouTube
Da die Veranstaltung bis auf den letzten Platz ausgebucht ist, wird die gesamte Konferenz im Livestream übertragen.
Livestream: YouTube-Kanal der IG Metall Würzburg
Termin: 24. und 25. Juli 2026
Die IG Metall Würzburg lädt alle Interessierten ein, die Diskussionen und Beiträge online zu verfolgen und sich so an der gewerkschaftlichen Debatte über Frieden, soziale Sicherheit und die Zukunft der Arbeitswelt zu beteiligen. Der direkte Link zum Livestream wird rechtzeitig vor Beginn der Konferenz an dieser Stelle auf der Homepage der IG Metall Würzburg veröffentlicht.
Bildnachweis: IG Metall Würzburg



