IG Metall Würzburg: Delegiertenversammlung setzt Zeichen gegen den sozialen Kahlschlag

Die Delegiertenversammlung der IG Metall Geschäftsstelle Würzburg hat heute (30.06.2024) ein deutliches Zeichen gegen die Kahlschlagpolitik der Bundesregierung gesetzt. Im Mittelpunkt der Beratungen im Eibelstädter Schützenhaus standen die geplanten Angriffe auf den Sozialstaat – von Rentenkürzungen über Einschnitte im Gesundheits- und Pflegesystem bis hin zu Forderungen nach längeren Arbeitszeiten und einer Aufweichung des Acht-Stunden-Tages.
Für die Delegierten ist klar: Wer den Sozialstaat abbaut, die Menschen länger arbeiten lassen will und gleichzeitig bei Rente, Gesundheit und Pflege den Rotstift ansetzt, verschärft die sozialen Probleme, statt sie zu lösen. Die Beschäftigten tragen die Last dieser Politik – während für andere politische Prioritäten Milliarden bereitgestellt werden.
Norbert Zirnsak, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Würzburg, machte deutlich: „Wir erleben derzeit einen massiven Angriff auf die soziale Sicherheit in unserem Land. Wer glaubt, man könne die Herausforderungen der Zukunft lösen, indem man den Beschäftigten immer mehr abverlangt und gleichzeitig Leistungen kürzt, der irrt gewaltig. Wir brauchen Investitionen in gute Arbeit und einen starken Sozialstaat – nicht dessen Abbau.“
Die Diskussion machte deutlich: Der Widerstand gegen diese Politik wächst. In den Betrieben nehmen Sorge und Unverständnis zu. Viele Kolleginnen und Kollegen fragen sich zu Recht, warum immer neue Belastungen für Beschäftigte und Rentnerinnen und Rentner gefordert werden, während Wohlhabende kaum noch zur Finanzierung des Gemeinwesens herangezogen werden.
Auch Ulrike Eifler, Zweite Bevollmächtigte der IG Metall Würzburg, unterstrich die Bedeutung des gemeinsamen Handelns: „Die Beschäftigten lassen sich diesen Kahlschlag nicht gefallen. Wir stehen solidarisch zusammen und werden uns gemeinsam mit unseren Kolleginnen und Kollegen in den Betrieben und auf der Straße gegen diese Politik wehren. Es geht um nichts weniger als den Erhalt unseres Sozialstaats.“
Gemeinsam mit den Delegierten gab es eine T-Shirt- und Fotoaktion, als weitere Warmlaufaktion für den DGB-Aktionstag am 3. Juli in Würzburg. Mit den roten Aktionsshirts und einer gemeinsamen Botschaft machten die Delegierten deutlich: Die Beschäftigten stehen zusammen – für einen starken Sozialstaat, gute Arbeitsbedingungen und eine sichere Rente.
Die Bilder der heutigen T-Shirt- und Fotoaktion zeigen wir in der folgenden Diashow. Sie dokumentieren eindrucksvoll: Die Delegierten der IG Metall Würzburg stehen geschlossen für Solidarität, soziale Sicherheit und gegen den Kahlschlag.
Bildnachweis: IG Metall Würzburg, Kathrin Schäfer












