Ostermarsch 2026 in Würzburg: Für Frieden und soziale Gerechtigkeit

Aufrüstung, Kriegsrhetorik und Sozialkürzungen – die aktuellen Entwicklungen geben genug Anlass, auf die Straße zu gehen. Auch in Würzburg findet deshalb am 4. April 2026 der traditionelle Ostermarsch statt. Getragen wird er von einem Bündnis aus Friedensinitiativen und zivilgesellschaftlichen Gruppen. Der DGB Würzburg unterstützt den Ostermarsch und macht deutlich, was aus gewerkschaftlicher Sicht auf dem Spiel steht.

Unter dem Motto „Friedensfähig oder kriegstüchtig – Diplomatie und Gerechtigkeit statt Aufrüstung und Sozialabbau“ geht es um die Frage, in welche Richtung sich unsere Gesellschaft entwickelt.

Für den DGB ist klar: Friedenspolitik und soziale Gerechtigkeit gehören zusammen. Milliarden für Aufrüstung stehen Einsparungen im Sozialen gegenüber – das verschärft Ungleichheit und untergräbt den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Notwendig sind stattdessen Investitionen in gute Arbeit, öffentliche Infrastruktur und eine Politik der Diplomatie und internationalen Verständigung. Die IG Metall Würzburg unterstützt diese Position.

„Wer glaubt, Sicherheit lasse sich durch immer mehr Waffen herstellen, irrt. Aufrüstung schafft keine Lösungen, sondern verschärft Konflikte. Was wir brauchen, sind Diplomatie, Abrüstung und soziale Stabilität“, sagt Norbert Zirnsak, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Würzburg. Auch Ulrike Eifler, Zweite Bevollmächtigte, wird deutlich: „Wenn Milliarden in Aufrüstung fließen, ist das eine politische Entscheidung – und zwar gegen den Sozialstaat. Dieses Geld fehlt bei Rente, Bildung und in den Betrieben.“

Die IG Metall Würzburg ruft dazu auf, sich am Ostermarsch zu beteiligen und gemeinsam ein deutliches Zeichen für Frieden, Solidarität und soziale Gerechtigkeit zu setzen.

 

Ostermarsch Würzburg 2026

Hauptbahnhof Würzburg
Samstag, 4. April 2026
11:00 Uhr

 

Bildnachweis: Ökopax Würzburg