Vertrauensleute-Wochenende: Gemeinsam Antworten auf große Herausforderungen finden

Bildnachweis: Ulrike Eifler
Rund 80 Vertrauensleute aus Betrieben der Region kamen zum Vertrauensleute-Wochenende der IG Metall Würzburg. Im Mittelpunkt stand die gemeinsame Diskussion darüber, was Vertrauensleutearbeit in Zeiten, in denen wirtschaftliche und politische Entwicklungen zunehmend Druck auf Beschäftigte und Mitbestimmung ausüben, bedeutet.
Die anwesenden Vertrauensleute diskutierten engagiert über die drohende Deindustrialisierung und ihre Folgen für Beschäftigung, regionale Wertschöpfung und soziale Sicherheit. Große Sorge lösten die aktuellen Ankündigungen der Bundesregierung aus, den Sozialstaat zu kürzen und staatliche Leistungen einzuschränken. „Wenn der Sozialstaat infrage gestellt wird, geht es nicht nur um Zahlen im Haushalt – es geht um Respekt gegenüber den Menschen, die dieses Land tragen“, betonte ein Teilnehmer. Einigkeit herrschte darüber, dass die IG Metall entschlossen gegen soziale Spaltung und Unsicherheit eintreten muss.
In Arbeitsgruppen und offenen Foren wurde beraten, wie sich die Gewerkschaften organisatorisch und politisch aufstellen müssen, um weiterhin wirksam die Interessen der Beschäftigten vertreten zu können. Deutlich wurde: Die IG Metall braucht starke Betriebsstrukturen, aktive Vertrauensleute und eine klare Stimme in der öffentlichen Debatte. Das Wochenende zeigte eindrucksvoll, wie viel Energie und Engagement in den Reihen der Vertrauensleute steckt. Die Einigkeit war zu spüren: Nur gemeinsam, solidarisch und mutig kann die IG Metall die anstehenden Herausforderungen meistern – im Betrieb, in der Gesellschaft und im politischen Raum.
